kabarett
Saisoneröffnung
der 14. Spielzeit
Sonntag
12.04.2026
ab 15 Uhr KaffeeKuchenKlatsch
16 Uhr Kabarett
Kabarettistische Lebensberatung
Wenn Sie sich dabei erwischen, dass Sie bei einer Online-Anmeldung so lange nach Ihrem Geburtsjahr scrollen müssen, dass Sie den Grund der Anmeldung vergessen haben, dann ist es höchste Zeit für einen Nachmittag mit Lebensberaterin Helene Mierscheid.
Sie ist selbst ein „golden Girl” und kennt die Probleme der Gäste aus eigener Erfahrung. Sie war für Sie auf Kaffeefahrt und in der Kur. Dazu erzählt sie aus ihrer Berliner Praxis, in der die Politiker ein- und ausgehen und denen trotzdem nicht zu helfen ist. Stattdessen löst sie lieber die Probleme der Zuschauer. Da bleibt kein Auge trocken und der Verjüngungseffekt durch herzhaftes Lachen ist garantiert.
Freuen Sie sich auf das pointengeladene Programm der Berliner Kabarettistin und Lebensberaterin Helene Mierscheid, dem „Golden Girl für alle Fälle”!
kabarett
Sonntag
26.04.2026
ab 15 Uhr KaffeeKuchenKlatsch
16 Uhr Kabarett
Schwierige Zeiten erfordern drastische Maßnahmen. Zum Beispiel einen Gang ins Kabarett.
Für alle, die noch keine Lust auf Resignation haben, wieder richtig Lachen wollen oder meinen, dass der Partner endlich mal vor die Tür muss, gibt es das brandaktuelle Programm der Humorprofis Henning Ruwe und Martin Valenske. Immer streitbar und am Rande des Berufsverbots bieten die beiden Kabarettisten der Berliner DISTEL scharfe politische Satire und stemmen sich damit allgemeiner Beliebigkeit und zunehmender Spaßfreiheit entgegen. Denn die Sachlage ist eindeutig: Satire muss endlich wieder absurder werden als die Wirklichkeit!Dafür baggern Sie noch einmal ein paar Dörfer weg, um auch kommenden Generationen eine Versorgungssicherheit mit bester Grillkohle fürs deutsche Qualitätsschwein zu bieten, laden das Traumschiff mit Kapitän Silbereisen zum Landgang auf die Krim ein und melden für den Cannabisanbau ordnungsgemäß ein Joint Venture an.
Das Publikum erwartet ein furioser Kabarettnachmittag in wohlüberdosierter Schärfe. Mit Leichtigkeit und spitzem Humor gelingt hier, was in Zeiten von Krieg und Klimakrise oft schwerfällt: Über wirklich relevante Dinge zu reden, und zwar frei nach Friedrich Merz: Was ist schon ein ukrainisches Kind im Minenfeld gegen einen deutschen Arbeitsplatz?
„Satire für politisch inkorrekte Zeiten” – von führenden Optimisten empfohlen!
Comedy
Sonntag
03.05.2026
ab 15 Uhr KaffeeKuchenKlatsch
16 Uhr Comedy
Foto: Anja Pankotsch
Der Gewinner der Belziger Bachstelze 2025
Geboren in der DDR, wollten er und seine Familie in die BRD fliehen. Doch leider sind sie falsch abgebogen und in der Sowjetunion gelandet. Nach der Wende schaffte er es endlich in den Westen und landete in Berlin Wedding. Auf den Straßen Berlins erlernte er seinen Stil und entdeckte seine Gabe, Menschen stundenlang mit Geschichte vollzubrabbeln. Was anscheinend gut ankam und für witzig befunden wurde. Da es ihm nicht reichte, das nur tagsüber zu tun, beschloss er vor über fünf Jahren, das auch nachts auf den Comedybühnen Berlins zu tun. Erst auf deutsch und dann noch auf englisch. Das eröffnete ihm die Möglichkeit auch auf den Bühnen Amsterdams, Londons und Edinburghs aufzutreten.
Seine Comedy beleuchtet charmant Geschichte und die Geschichten dahinter, kulturelle Widersprüche und Absurditäten des Alltags.
Komödiantisch-ernsthafte Lesung
Sonntag
31.05.2026
ab 15 Uhr KaffeeKuchenKlatsch
16 Uhr: Komödiantisch-ernsthafte Lesung
Foto: Bernd Brundert
Ein Dorf in Nordsachsen spielt noch einmal DDR, für einen Monat und mit allen Risiken und Nebenwirkungen. Eine satirische Farce gegen unkritische Ostalgie, wie sie aktueller kaum sein könnte.
Deutschland im Jahr 2016. Das Dortmunder Ehepaar Beate und Peter Sendler, beide Mitte fünfzig (sie: frustrierte Erzieherin, er: erfolgloser Dokumentarfilmer), zieht ins sächsische Dorf Maulberg und erlebt dort nicht nur eine friedliche Idylle des Miteinanders, sondern auch die Sehnsucht vieler Bewohner nach der „guten alten” DDR. Das ausgerechnet der Zugezogene die Idee hat, ist für die Maulberger schwer zu akzeptieren, doch der Gedanke ist zu verlockend: Zum 400-jährigen Dorfjubiläum beschließt der Ort ein Experiment: vier Wochen lang zurück in die DDR – mit allen Drum und Dran: altem TV-Programm, Ostprodukten im Supermarkt, der natürlich wieder „Kaufhalle” heißt, mit Pioniertüchern und Republikgeburtstag.
Doch das Experiment läuft aus dem Ruder, denn die Maulberger in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf ...
Konzert
Sonntag
28.06.2026
ab 15 Uhr KaffeeKuchenKlatsch
16 Uhr Konzert
Foto: David Beecroft
Jannis Zotos ist eine der prägenden Figuren der Berliner Kulturszene. Seit den 1980er Jahren, als er an der hiesigen Musikschule klassische Gitarre studierte, ist er einer der Motoren der künstlerischen Seite der Hauptstadt. Er spielte in vielen wegweisenden Projekten von der Musik deutscher Singer-Songwriter über Rock bis hin zu traditioneller griechischer Musik.
Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Mikis Theodorakis, den Zotos über 20 Jahre bei Touren begleitete, Arrangements für dessen Orchester schrieb und die eine enge musikalische und persönliche Freundschaft verband.
Besetzung:
Jannis Zotos – voc, guit
Christina Fronista – voc
Thanasis Zotos – voc, perc
Jannis Stergiou – Bouzuki, guit
Rolf Zielke – Klavier
Konzert
Sonntag
14.06.2026
ab 15 Uhr KaffeeKuchenKlatsch
16 Uhr Konzert
Das BGB gesungen? Nichts ist wichtiger (fast) in dieser Zeit, uns allen das ins Gedächtnis zu rufen! Dabei kommt das Lachen nicht zu kurz.
Ein kluger, hintersinniger Nachmittag mit hinreißender Musikalität und Freude am „Um-die-Ecke-denken”!
szenische lesung
Sonntag
26.07.2026
ab 15 Uhr KaffeeKuchenKlatsch
16 Uhr: Szenische Lesung
Foto: Manja Elsässer
Franziska Troegner zählt zu den seltenen Exemplaren, die von sich sagen können: „Ick bin Berlinerin in der 3. Jeneration! – allerdings nur väterlicherseits”. Geboren in Berlin-Mitte, umkreisen ihre Berliner Geschichten die Tucholskystraße, die Hinterhöfe in der Auguststraße, die Friedrichstraße und den Prenzlauer Berg – jene Gegenden also, in denen mal das Hardcore-Berlinisch gesprochen wurde.
Allerdings: Mit der sogenannten Muttermilch hat sie das Berlinische nicht aufgesogen. Ihre Mutter – gebürtig in Karlsruhe – trimmte sie auf ein astreines Hochdeutsch. Als die Kinder auf der Straße aber nicht mit ihr spielen wollten, weil sie „so vornehm” sprach, hat sie sich innerhalb kürzester Zeit – sehr zum Ärger der Mutter – sprachlich den Kindern angeglichen.
So kann Franziska Troegner mit Fug und Recht behaupten: „Ick lerne Ihnen mein Berlin mit Jeschichten und Aussprache.”Konzert zum 10. Kunstbummel
Sonntag
23.08.2026
19 Uhr Konzert
Meeresrauschens entströmt dem Balg eines Akkordeons ... Der hölzerne Corpus des Kontrabasses schwingt und Geräusche dringen aus seinem Inneren ... atmosphärische Klänge ... Schließlich die ersten Töne. Nach und nach fügt sich ein komplexes Klangmuster zusammen, man hört Phrasen aus Tango und Jazz, Melodien von Songs und Standards, Rhythmen von Samba und Swing ...
Beide Künstler spielen mit voller Leidenschaft und Perfektion traditionelle und neue Tangos, Stücke aus dem Repertoire von L'art de passage und eigene Kompositionen. Gitarrist Eudinho Soares aus Brasilien ergänzt dieses Duo als idealer Partner für gemeinsame Improvisationen und bringt dazu deutlich seine eigene Spielart ein, die von verschiedenen brasilianischen Musikstilen beeinflusst ist.
Tobias – Morgenstern Akkordeon
Wolfgang Musick – Bass
Eudinho Soares (Brasilien) – Gitarre
Das 12. Komische Festival „Belziger Bachstelze”
Freitag / Samstag
28. und 29.08.2026
Freitag
18 Uhr: Frauentag
Samstag
18 Uhr: Herrentag
An beiden Festival-Tagen treten jeweils 4 Kabarettist*innen / Satiriker*innen / Comedian / Komiker*innen einzeln oder in Gruppen an, um durch die Gunst des Publikums die „Belziger Bachstelze” zu gewinnen.
Konzert
Sonntag
25.10.2026
ab 15 Uhr KaffeeKuchenKlatsch
16 Uhr Konzert
Schräge Stories, wilde Hymnen
Rund um die Präsentation der CD „Menschen machen Fehler” sind frische Texte und Lieder entstanden. Und peu a peu tauchten Stücke an den Abenden auf, die schon längst mal wieder gespielt werden wollten. So entstand ein Lieblingslieder-Programm, eins für Zwischendurch, das so richtig passt auf unsere verwirrte Zeit. Eine Zeit für schräge Stories, wilde Hymnen.
Ein ganz persönlicher Abend. Radikal und versöhnlich.
„Der Songwriter, Autor und Prophet der leisen Töne aus Berlin-Wilmersdorf ist mit 73 Jahren besser denn je. Mit Klugheit und Intuition gelingt es ihm, die großen Krisen unserer
Zeit in Liedern zu verarbeiten, ob Corona oder Krieg in der Ukraine. Kreativität ist seine
Lebensform.”
(Michael Lohse, WDR 5, Sommer 2023)
Kabarett
Sonntag
10.11.2026
ab 15 Uhr KaffeeKuchenKlatsch
16 Uhr Kabarett
In ihrem neuen Solo-Programm erzählt Mia Pittroff mit klugem, feinem Humor vom Leben zwischen Elternsein, Kinderhaben und den kleinen wie großen Widersprüchen unserer Zeit. Sie verrät, warum es manchmal wichtig ist, drei Tage lang die Kleider nicht zu wechseln, weshalb sie als Französin täglich ihre Eltern anrufen würde – und warum ein Marshmallowsalat im Waldorfkindergarten durchaus seine Berechtigung hat.
Während die Welt sich schneller nach rechts dreht als die Joghurtkultur im Paleo-Müsli, und sich die Nachrichtenlage wechselhafter zeigt als das Abfahrtsgleis eines ICEs bei Wintereinbruch, bleibt bei Mia Pittroff vieles erstmal wie gehabt: sie ist immer noch Kind ihrer Eltern, Mutter ihrer Kinder, gebürtige Fränkin und überzeugte Hobbyberlinerin.
Extreme sind ihr nach wie vor zu extrem, stattdessen feiert sie das Mittelmaß: Kinder? Gerne, aber nicht zu schöne. E-Auto? Aber bitte jeden Samstag in der Einfahrt waschen. Und der Traummann sollte Halbglatze haben. Sie glaubt noch fest an die Demokratie, aber nicht im Familienurlaub auf Rügen.
Ihr Humor ist gedankenschnell und sprachentschleunigt: zu subtil für Comedy, zu albern für Kabarett, zu woke für die Provinz und zu provinziell für die Hauptstadt. Sie gendert – aber im Dialekt. Dabei stellt sie kluge Fragen nach Perfektion, Protest, Besserwissen und der richtigen Richtung: Ist hinten vielleicht das neue vorne?
Eins ist so sicher wie die Motte im Paleo-Müsli: Einen Nachmittag lang mit Mia Pittroff „nach hinten loszugehen” lohnt sich in jedem Fall.
Konzert
Sonntag
22.11.2026
ab 15 Uhr KaffeeKuchenKlatsch
16 Uhr Konzert
Fotos:
Fotostudio Fieguth (Lukas) Tschuschke (Gerd)
Entdecken Sie das musikalische Erbe von Gerd Natschinski in „Rote Rosen – Erinnerungen an Gerd Natschinski”. Mit seiner unverwechselbaren Kunst hat Natschinski unvergessliche Melodien geschaffen, die bis heute in den Ohren vieler klingen. Im August 2023 hätte dieser legendäre Musiker seinen 95. Geburtstag gefeiert.
Gerd Natschinski, ein Meister der Melodie, verzauberte mit Hits wie „Zwei gute Freunde” (Fred Frohberg, 1957), „Damals” (Bärbel Wachholz, 1959) und „Rom-ta-rom” (Regina Thoss, 1971). Seine kreative Vielfalt spiegelt sich in Werken wie der Operette „Messeschlager Gisela” (1960) und dem ersten DDR-Musical „Mein Freund Bunbury” (1964), realisiert mit den talentierten Librettisten Jürgen Degenhardt und Helmut Bez.
Natschinski prägte mit seinen Kinder- und Jugendliedern sowie seiner einzigartigen Rolle in der DDR-Unterhaltungsmusik der 1960er- und 70er-Jahre eine ganze Generation. Sein Engagement als Intendant des Berliner Metropol-Theaters von 1978 bis 1981 zeugt von seinem vielfältigen Talent. In dieser Tradition steht auch sein Sohn Lukas, der das musikalische Erbe seiner Familie fortführt. Erleben Sie Lukas Natschinski am Klavier, wo er die beliebtesten Melodien seines Vaters spielt, bekannte Lieder singt und persönliche Geschichten aus dem Leben seines Vaters teilt.
„Rote Rosen – Erinnerungen an Gerd Natschinski” ist eine Hommage an einen der großen Namen der Musikgeschichte. Jetzt auch mit Leinwand! Noch mehr Einblicke in das Leben des Ausnahmekünstlers und noch mehr Erinnerungen an Gerd Natschinski.
Großes Weihnachtsliedersingen
Sonntag
06.12.2026
ab 15 Uhr KaffeeKuchenKlatsch 16 Uhr Weihnachtsliedersingen
Wir laden herzlich große und kleine Gäste zu unserem Weihnachtsliedersingen mit der Schneekönigin ein. Gemeinsam wollen wir uns auf die besinnliche Zeit einstimmen und bekannte Weihnachtslieder singen.
Für den kleinen Appetit bieten wir Kaffee & Kuchen, Glühwein, Kinderpunsch & Stolle an. Wir freuen uns auf einen wundervollen Nachmittag voller vorweihnachtlicher Freude.
programmvorschau 14. Spielzeit
17.05.2026
Nils Heinrich – Comedy
30.05.2026
2. MAI-TRÖDELEI von 11–17 Uhr, „Preise von nix bis wenig”
27.09.2026
Manon Kahle und Uli Kempendorff „Rust&Bones III”
08.11.2026
Jazzkollegium Babelsberg
Wir nehmen keinen Eintritt, bitten aber für die Künstler und die Kosten um Spenden beim Austritt. Vielen Dank.
Wenn Sie auf unser Vereinskonto Ihre Austrittsspende (Austritt statt Eintritt) mit Namen, Datum der Veranstaltung und einer Telefonnummer für den Rückruf, vorab überweisen (wir hoffen auf mindestens 15 € / Person — wer mehr geben möchte: Danke für die Spende!), können Sie sich sogar aussuchen, wo Sie sitzen wollen:
1.–5. Reihe, „Grüne Sofaecke” oder am Biedermeier-Tisch (bitte dazuschreiben)!
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